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Saikal Zhunushova

Ich habe mein Architekturstudium in beiden Ländern Kirgistan und Schweiz abgeschlossen. Seit 2012 war ich in verschiedenen Architektubüros tätig und seit August 2017 machte ich mich mit dem ersten eigenen Projekt "Wohnen in Flarz" mit OEKOFACTA GmbH selbständig.

CV

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Förderpreis für Schweizer Jungarchitekten 2021

Foundation Award 2021

 

"Die Idealistin. Das Podium wird komplettiert durch die Architektin Saikal Zhunushova aus Kirgistan. Mit ihrem Büro Oekofacta hat sie sich erfolgreich in der Schweiz etablieren können – eine Leistung, die sehr hoch einzuschätzen ist. Beeindruckt hat die Jury neben ihrer idealistischen Haltung besonders ihr Umbau eines Flarzhauses. Ihre Heimat vergisst sie auch in der fernen Schweiz nicht: Über Handwerksaufträge, Workshops und Seminare verbindet sie beide Länder miteinander und bringt einen wertvollen Austausch in Gang."

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Vortrag am Architect@Work 2021, Zürich

Architect@Work TERRAMISU, Oktober 2021

An realisierten Bauten mit Holz, Lehm und passiver Sonnenenergienutzung habe ich gezeigt, dass ökologisch Wohnen und Arbeiten nicht den Verzicht auf Komfort bedeuten muss, sondern im Gegenteil: der Komfort wird an die erste Stelle gesetzt und angestrebt.

 

Bedeutung von Terramisu: 

"In meinen Bauten verwende ich immer Lehm. Eine Freundin von mir Illustratiorin - Lilian Caprez - hat mit mir meine Baustelle besucht, wo wir gerade eine Stampflehmwand erstellten, dann am Abend hat sie mir spontan ihre Fotomontage geschickt. Da war meine Stampflehmwand als Kuchenstück auf einem Teller dargestellt. Dann per Zufall beim Wortspiel haben wir ein schöne Name Terramisu erfunden."

  

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Gastkritikerin beim Studio Boltshauser ETHZ

ZIRKULÄR. VOM MATERIAL ZUM ORT. Oktober 2021

 

Im Herbstsemester 2021 beschäftigt sich das Studio Boltshauser an der ETH Zürich mit der ehemaligen Lehmgrube Binz in Zürich. Inspiriert von der Geschichte dieses Ortes, dem Rohstoff Lehm, auf dessen Vorkommnis die Gestalt dieses Ortes zurückzuführen ist, und den Potentialen, die sich aus der heterogenen Bebauung der Binz ergeben, nähern sie sich auf verschiedenen Massstabsebenen dem Ort an und entwickeln Strategien des nachhaltigen Bauens mit Lehm.

 

Neben der Suche nach einer nachhaltigen Verdichtungsstrategie wollen sie den Umgang mit endlichen Ressourcen schärfen, das Klima als Entwurfsfaktor stets präsent halten. Ein besonderes Potenzial sehen sie in der Verwendung konstruktiv und energetisch optimierter Hybridkonstruktionen mit Holz oder wiederverwendeten Materialien, welche im Verlauf des Semesters entwickelt werden.